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Bühne

Freiheit Gleichheit Obergrenze

Über einen neuen Gesellschaftsvertrag
Stadt-Theater

Was ist es, was ›besorgte Bürger‹ an Flüchtlingen und Migranten so ängstigt? Ist es wirklich nur die hohe Zahl? Ist e sderen Anspruch, über die eigene Zukunft ebenso frei zu entscheiden, wie es für die meisten von uns in der westlichen Welt selbstverständlich ist? Fürchten wir die Folgen dieses Anspruchs für Besitzstände, Territorien und Kulturstandards?

Da ist von Obergrenzen für Flüchtlinge die Rede und von Kontingenten. Der Mangel an einer europäischen Verfassung wird ebenso beklagt wie Beschlüsse aus Brüssel, die als Einmischung empfundenen werden in nationales Recht. Nationalstolz ist wieder salonfähig. Es werden Abkommen getroffen mit Griechenland, der Türkei oder Afghanistan, die an die Rücknahme von Flüchtlingen gebunden sind. Sind unsere vielbeschworenen Werte verkäuflich? Sind sie überhaupt universell gültig? Wie sind sie entstanden? Für wen sind sie verbindlich? Wenn sich die Welt durch die Flucht- und Migrationsströme verändert, ist es dann nicht an der Zeit, neue Regeln zu finden für unser Zusammenleben, oder zumindest die bestehende Ordnung zu überprüfen?

Im neuen Stadt-Theater-Projekt machen sich die Akteure auf den Weg zu einer ›Transnationalversammlung‹ – divers und kontrovers zusammengesetzt. Die Grundlagen unseres gesellschaftlichen Selbstverständnisses stehen auf dem Prüfstand, es wird darüber beraten, woran auf keinen Fall gerüttelt werden darf, und was sich ändern soll für eine Zukunft, an der alle Teil haben.

Termine und Informationen

Die Veranstaltung liegt in der Vergangenheit (10.02.2017 - 18.02.2017)



Alle Angaben ohne Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit.

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