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Die Bemühungen um eine aktive und differenzierte Auseinandersetzung mit der nationalsozialistischen Vergangenheit finden im Dezernat Kultur und Wissenschaft der Stadt Braunschweig ein Forum.

Mit dem Ziel, verschiedene Projekte und Initiativen in diesem Bereich zu verbinden und damit ein gesamtstädtisches "Vernetztes Gedächtnis" zu schaffen, wurde das sogenannte Gedenkstättenkonzept der Stadt Braunschweig entwickelt. Einzelprojekte des Konzepts wurden bereits realisiert. Seit 2000 sind insbesondere drei Orte entstanden, an denen Trauer, Gedenken und Nachdenken ihren Raum finden: die gestaltete Erinnerungsstätte auf dem Friedhof Hochstraße, die Gedenkstätte KZ-Außenlager Braunschweig Schillstraße und die Erinnerungsstätte für verfolgte und ermordete Braunschweiger Sinti im Altbau des Rathauses.

Darüberhinaus erinnern Gedenkplatten im Stadtbild an den Nationalsozialismus sowie an die Teilung und die Einheit Deutschlands.

Gedenkplatte Bücherverbrennung

Zur Erinnerung und Mahnung an die Bücherverbrennung wurde am 23. Juni 2010 auf dem Braunschweiger Schloss­platz eine Gedenkplatte enthüllt. Sie erinnert an die von Nationalsozialisten initiierte Bücherverbrennung am 10. Mai 1933.

Gedenkplatte "20 Jahre Deutsche Einheit"

Am 1. Oktober 2010 wurde eine Gedenkplatte zur Erinnerung an den zwanzigsten Jahrestag der Wiedervereinigung Deutschlands an dem Fragment der ehemaligen Berliner Mauer auf dem Platz der Deutschen Einheit enthüllt.

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